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Tageslosung von Dienstag, 02. Juni 2020
Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN.
Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude.

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Auf dem Weg nach Emmaus (nach Lukas 24, 13-35)

Am selben Tag wanderten zwei Jünger von Jerusalem nach Emmaus. Traurig gingen sie nebeneinander her und unterhielten sich miteinander. „Nun ist alles vorbei“, klagte der eine. „Jesus ist tot. Aber wir hatten gehofft, dass er unser König wird!“ „Ja!“ sagte der andere. „Warum musste Jesus nur sterben? Wir werden es nie begreifen.“ Als sie in ihrer Trauer so redeten, holte ein Fremder sie ein. Zuerst bemerkten sie ihn gar nicht, so sehr waren sie mit sich selbst beschäftigt. Doch der Fremde sprach sie an: „Von wem redet ihr? Warum seid ihr so traurig?“ Die beiden blieben stehen und schauten den Fremden erstaunt an. Wie konnte es sein, dass dieser Mann nicht wusste, was in Jerusalem geschehen war.

Da fingen die beiden an zu erzählen: „Kennst du nicht Jesus von Nazareth? Er wurde getötet und ans Kreuz gehängt wie ein Verbrecher. Aber er war kein Verbrecher. Er hat nur Gutes getan. Er war ein Prophet. Wir hatten gehofft, er sei der Retter, der unser Volk befreit. Doch nun ist er tot. Alles ist aus und vorbei. Doch heute Morgen kam Frauen und sagten: „Jesus lebt! Sein Grab ist leer!“ Doch wir wissen nicht, was wir davon halten sollen“

„Ach ihr!“ rief der Fremde. „Warum begreift und glaubt ihr nicht? Das haben doch schon die Propheten vorhergesagt. Musste das nicht alles geschehen?“ Und er erklärte ihnen alles, was in der Heiligen Schrift über den Retter stand. Die beiden hörten dem Fremden aufmerksam zu. Es war schon spät, als sie in Emmaus ankamen. Der Fremde wollte weitergehen, aber die beiden luden ihn ein: “Bleibe bei uns! Denn bald wird es Nacht“. Da ging der Fremde mit ins Haus und setzte sich an den Tisch. Er nahm das Brot, dankte Gott, brauch es und gab es den beiden. Mit einem Mal erkannten sie, wer da bei ihnen saß: Jesus war es, ihr Retter und Herr! Er lebte! Im selben Augenblick war Jesus nicht mehr zu sehen. Jetzt erst begriffen sie: Haben wir es nicht schon auf dem Weg gespürt, wie uns das Herz aufging, als Jesus uns die Schrift erklärte? Schnell standen sie auf und liefen noch am selben Abend nach Jerusalem zurück. Dort eilten sie zu dem Haus, wo die Jünger versammelt waren und erzählten ihnen alles, was sie erlebt hatten. Auch die anderen Jünger hatten Jesus schon gesehen.

„Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Zum Nachdenken:

  • Auch wir sind manchmal unterwegs, gefangen in unseren Sorgen und Ängsten. Dann beschäftigen wir uns viel mit uns selbst und haben keinen Blick für andere und für Jesus.
  • Wo hat in meinem Leben das Reden mit Jesus (Gebet) und die Heilige Schrift (Bibel) einen Platz?
  • Im Abendmahl will Jesus mir ganz nahe sein. Was bedeutet es für mich, Brot und Wein zu empfangen?
  • Wie kann ich in dieser besonderen Zeit die Osterbotschaft weitersagen?
Feiert mit mir das Fest aller Feste!
Schmückt trauernde Häuser.
Kehrt Schmutz von den Straßen.
Lasst leere Tische sich biegen.
Schlagt verschlossene Fässer auf.
Freut euch mit mir am Wunder aller Wunder!
Kommt aus den Kellern der Angst. Öffnet verriegelte Türen.
Reißt dumpfe Fenster auf. Springt in helle Freiheit.
Lacht mit mir voll der Freude aller Freuden!
Das Grab aller Gräber wurde gesprengt.
Der Stein der Verzweiflung ist weggerollt.
Der Mann der Schmerzen lebt unter uns.
Die neue Welt hat ihren ersten Tag.
Singt mit mir vom Sieg aller Siege!
Fegt die Angst aus den Herzen! Lacht dunklen Mächten ins Gesicht.
Widersteht den Herren von gestern. Wagt schon heute das Leben von morgen.

Johannes Hansen

Gebet: Jesus, du Auferstandener, schenke uns diesen Osterglauben, der uns getrost in die Zukunft gehen lässt. Gib uns die Gewissheit, dass du da bist, auch wenn wir dich nicht sehen können. Amen