Photo Title 1Photo Title 2
Photo Title 1Photo Title 2
balken
titel_bb
titel_op
Tageslosung von Dienstag, 02. Juni 2020
Mein Herz ist fröhlich in dem HERRN.
Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude.

P1060634

Jesus zieht in Jerusalem ein

(nach Lukas 19, 28-40)

Es war die Zeit des Passahfestes gekommen. Viele Menschen gingen nach Jerusalem, um das Fest der Befreiung aus der ägyptischen Gefangenschaft zu feiern. Auch Jesus war mit seinen Jüngern auf dem Weg zu diesem Fest.

In der Nähe der beiden Dörfer Bethphage und Bethanien, schickte er zwei seiner Jünger voraus. Er gab ihnen den Auftrag: „Wenn ihr in`s Dorf kommt, werdet ihr einen jungen Esel finden, auf dem noch nie jemand geritten ist. Bindet ihn los und bringt ihn her. Sollte euch jemand fragen, was ihr da macht, sagt einfach: Der Herr braucht ihn.“

Und genau so geschah es. Die Jünger brachten den Esel zu Jesus. Einige legten dem Tier ihre Mäntel auf den Rücken, bevor sich Jesus daraufsetzte.

Viele Menschen hatten von Jesu Kommen erfahren. Sie erwarteten ihn schon mit großer Freude vor den Toren der Stadt. Begeistert zogen sie ihre Mäntel aus und legten sie wie Teppiche aus, damit Jesus, wie ein König in die Stadt einziehen konnte. Die Menschen jubelten und schrien Jesus zu: „Hoch lebe Jesus! Heil dem König, den Gott uns sendet! Hosanna, hilf uns, du Gott des Friedens!“

Aber nicht alle jubelten Jesus zu. Die Feinde von Jesus ärgerten sich über die Freude und die Begeisterung der Menschen. Die Römer fürchteten um ihre Macht. Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten wollten allein bestimmen, was von Gott erzählt wird. Allein ihnen sollten die Menschen zuhören.

Zum Nachdenken

  • Die Menschen sehen in Jesus den König, der sie von der Macht der Römer befreien sollte. Deswegen jubeln sie ihm zu und laufen ihm begeistert nach. Dabei vergessen sie, was Jesus eigentlich wollte. Was ist, wenn Jesus ganz anders ist – klein, schwach, verachtet und verspottet von der Welt?
  • Wo stehst du in dieser großen Menschenmenge? Bist du ein begeisterter Anhänger Jesu? Erwartest du Jesus in unseren Tagen und rechnest mit Ihm oder ist dir Jesus im Alltag fremd und egal?
                   Jesus unterwegs zu Triumph und Sterben
                   Das Volk jubelt in ausgelassener Freude
                   „Hosianna, dem Sohne Davids!“
                   Der Freudenruf schallt durch die Stadt
                   Kleider und Palmzweige-
                   Der rote Teppich für einen König
                   Erschreckend nah liegt beides zusammen:
                   „Hosianna – hosianna!“
                   „Kreuzige – kreuzige ihn!“

Gebet:

Jesus, du willst ankommen in meinem Leben. Lass mich vorbereitet sein. Gib mir ein offenes Herz, damit du einziehen kannst. Rüttle mich auf aus meiner Gleichgültigkeit und Lauheit. Schenke mir Vorfreude ins Herz, weil du kommst. Amen